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Presseerklärung der „Bürger für Gransee“

 

Die Sommerpause ist vorbei. Auch unsere Fraktion und die darin vertretenen Bürgerinitiativen haben die Zeit genutzt, sich ein wenig zu erholen, Zwischenbilanz zu ziehen und künftige Vorhaben zu überdenken und zu besprechen.

Aus der Presse erfuhren wir inzwischen vom Ausscheiden der Stadt Gransee aus dem Projekt „Zukunftsstadt 2030“. Wir haben diese Aktion bekanntlich sehr kritisch begleitet. Dennoch haben Vertreter unserer Bürgerinitiativen an fast allen Workshops teilgenommen. In diesen Zusammenkünften wurde von den teilnehmenden Bürgern Vieles gesagt, was man schon bei „Wohlfühlen in Gransee“ gehört hatte. 

Darum finden wir, dass die Ideen und Vorschläge nicht in der Schublade verschwinden sollten, sondern dass damit weitergearbeitet werden muss. Auffällig war in allen Veranstaltungen, dass den Bürgern offenbar sehr viel mehr konkrete und möglichst zeitnahe Pläne beispielsweise bezüglich des Bahnhofs, des Geronsees und des kulturellen Lebens in der Stadt am Herzen liegen. 

Deshalb wollen wir als „Bürger für Gransee“ einige der Ideen aufgreifen und uns für deren Verwirklichung einsetzen. So war zum Beispiel immer wieder das Bahnhofsgebäude und die bessere Nutzung des Geronsees ein Thema. Dabei wurde nicht nur von Bürgern sondern auch von den Studenten, die das Projekt begleitet haben, der Vorschlag unterbreitet, die Bibliothek und eine Touristeninformation im Bahnhofsgebäude unterzubringen. Da die Nutzung durch private Investoren nach Aussage des Amtes Gransee und Gemeinden nicht in Aussicht steht, halten wir eine solche öffentliche Nutzung des Bahnhofes für eine sehr geeignete Variante. Gleichzeitig würden mehrere Probleme in absehbarer Zeit gelöst. Der Bahnhof würde wiederbelebt und als Eingangstor zu unserer Stadt aufgewertet werden. Die Bibliothek könnte sich räumlich gewaltig verbessern, wäre aber nach wie vor gut erreichbar und in der Nähe von Grund- und Oberschule. Die Siemens-Schule hätte endlich die Möglichkeit ihre Aula wieder als solche zu nutzen.

 

Es liegt uns ein weiteres Projekt sehr am Herzen: der Geronsee. Es gab und gibt viele Ideen, wie eine bessere Nutzung des Sees die Stadt für Einwohner und auch für Touristen attraktiver machen könnte. Auch wenn der See in absehbarer Zeit zum Baden nicht geeignet sein wird, könnten aber eine Liegewiese, ein kleiner Spielplatz, Sportgeräte und ein Wanderweg um den See diesen wieder mehr in den Fokus der Freizeitgestaltung rücken. Wir werden deshalb im November eine Veranstaltung zum Thema Geronsee organisieren, wo wir uns über Ideen, Möglichkeiten, Erkenntnisse und Vorhaben informieren und austauschen wollen. Wir werden dazu im Oktober konkreter informieren und hoffen auf rege Beteiligung.

 

Und natürlich lassen wir auch beim Thema Fluglärm nicht locker. Trotz unserer konstruktiven Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Fluglärm haben wir diesbezüglich noch immer wenig erreicht. Die GoJump-GmbH verweigert sich nach wie vor der Mitarbeit in der Arbeitsgruppe - selbst ein Projekt zur Fluglärmmessung wurde nun schon seit Monaten erfolgreich verhindert. Das lässt Zweifel am Sinn dieser Arbeitsgruppe aufkommen. Noch immer wird unvermindert an Sonn- und Feiertagen geflogen und selbst die Flugruhe bei Beerdigungen wird nicht immer eingehalten. Es gibt seit einiger Zeit den Versuch, mittels gelegentlicher Flugroutenänderung den Lärm anders zu verteilen, was bei manchem den Eindruck von weniger Fluglärm bringt, dafür andere bisher nicht Behelligte belästigt. Eine spürbare Einschränkung des Lärms stellen wir uns anders vor.

 

Nachdem wir nun die ersten zwei Jahre in der Stadtverordnetenversammlung hinter uns haben, können und müssen wir konstatieren, dass wir noch immer im besten Sinn Amateure im parlamentarischen Betrieb sind. Wir haben mittlerweile einiges gelernt über die Vorgänge in Ausschüssen und Sitzungen. Aber natürlich erleben wir immer noch Überraschungen gerade in formalen und informellen Fragen. Wir werden weiter lernen und uns weiterhin engagieren, möglichst authentische Volksvertreter zu bleiben.

 

 

Bürger für Gransee

 

 

 

info@bürger-für-gransee.de